Shilan Salehi: Das iranische Regime erpresste 150 Millionen Toman für die Rückgabe ihres Leichnams

Shilan Salehi, eine Studentin aus der Stadt Baneh in der Provinz Kurdistan, studierte vor dem Vorfall an der Nationalen Universität Shahid Beheshti in Teheran.

Am 8. Januar 2026 wurde Shilan Salehi während weitreichender regierungskritischer Proteste in der Hauptstadt von hinten durch scharfe Munition getroffen, die direkt von staatlichen Repressionskräften abgefeuert wurde. Sie starb noch am Tatort.

Nach ihrer Tötung setzten die Behörden ihre Familie massiv unter Druck. Unter Drohungen und durch die Forderung administrativer Verpflichtungserklärungen verzögerten sie die Freigabe ihres Leichnams. Berichten zufolge erpresste der Sicherheitsapparat 150 Millionen Toman von der Familie als Bedingung für die Rückgabe ihrer sterblichen Überreste. Nach wochenlangen erzwungenen Verzögerungen wurde ihr Leichnam schließlich am 26. Januar 2026 freigegeben und auf dem städtischen Friedhof ihrer Heimatstadt Baneh beigesetzt.

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